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Van Gogh

Arles und Van Gogh

Heutzutage sind die Namen Arles und Van Gogh unzertrennlich. Das Licht hat ihn in den Süden gezogen. Vincent erreicht Arles an einem Februartag 1888 auf der Suche nach natürlichem Licht und innerer Erleuchtung.

Beginn einer Zeit eines intensiven und leidenschaftlichen Schaffendrangs im Licht des Südens. Im Leben des Malers ist sein Aufenthalt in Arles die produktivste Zeit für seine Gemälde und Zeichnungen : 300 Werke in 15 Monaten bilden eines der prächtigsten Kapitel der Kunstgeschichte.

Obwohl kein Bild des Malers in der Stadt vorhanden ist, so ist doch sein Schatten überall.

Picasso

Arles und Pablo Picasso

Es waren seine andalusische Leidenschaft für die Corrida und seine Obsession für den ihm nicht aus dem Sinne gehenden Vincent Van Gogh, welche Picasso nach Arles gezogen haben.

Eine erste Austellung 1957 im Réattu Museum organisiert von Jean-Maurice Rouquette hat dazu beigetragen, die Verbindung welche Picasso schon immer mit Arles hatte, wieder in Gang zu bringen.

Im folgenden Jahr, in Vauvenargues, beginnt Picasso die Serie der acht Portraits von Jacqueline als « Arlésienne », eine Weiterentwicklung seiner Abhandlungen der « Arlésienne »  aus den Jahren 1912 und 1937 wo Lee Miller Model gestanden hat, welche übrigens, wie auch Jacqueline, niemals das Trachtenkleid angezogen hat. Er schöpft seine Inspiration aus den vergilbten Portraits von Madame Ginoux. 

1971, zwei Jahre vor seinem Tode, bestätigt Picasso seine Zuneigung zu Arles indem er dem Museum siebenundfünzig, von ihm sorgsam ausgesuchte, zusammenpassende Zeichnungen schenkt.

Van Gogh und Picasso