Entdecken Van Gogh und Picasso

Picasso

1971, während der Zweiten, Picasso gewidmenten Ausstellung im Réattu Museum (erste Austellung 1957), beschliesst der spanische Meister 57 seiner Zeichnungen der Stadt zu schenken.

Höhepunkt der tiefgründigen Beziehung zwischen Arles und dem Künstler. 

Diese ausserordentliche Schenkung zeugnet von seiner besonderst tiefen Zuneigung für Arles, begründet durch seine andalusische Leidenschaft für die Corrida und der unwiderstehlichen magischen Anziehkraft des “Fantoms” von Van Gogh.

Die Gestalt der « Arlésienne » erscheint in seinem Werken ab 1912 und die Arena von Arles ab 1960.

Das Réattu Museum konserviert somit weiter die 57 Zeichnungen der Picasso Schenkung welche der Künstler zwei Jahre vor seinem Tode dem Museum zukommen liess.

In diesem Art “Tagebuch” des Malers, welches uns einen tiefen Einblick in die künstlerische Schaffungs Picassos gewährt, vereinen sich drei Themen: “L’Arlequin” (Der Harlekin), « Le Peintre et son modèle »  (Der Maler und sein Model) und schliesslich “Le Mousquetaire” (Der Musketier), halb Hidalgo/halb Matador, ein faszinierendes Selbstportrait.

Das Museum zeigt auch zwei Gemälde des Meisters : Das Portrait von Maria (Mutter des Künstlers) von 1923, eine Schenkung  von Picassos letzter Gattin Jacqueline im Jahre 1985.

Und das Portrait welches Lee Miller 1937 als « Arlésienne » darstellt, (gleiches Schaffungsjahr wie « Guernica ») in Bezug auf das Portrait « Madame Ginoux » von Van Gogh.