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MONUMENTS

Der Jacobswege

Pilgerausweis :
Die von den Jakobsvereinen ausgestellten Pilgerausweise können am Empfang des Klosters St-Trophime, der Alyscamps oder im Fremdenverkehrsamt abgestempelt werden. 

Praktische Hinweise  :
Laden Sie die Jakobswege in Arles herunter  (.pdf)

Unsere Partner für Pilgerunterkünfte :
Laden Sie die Liste der Unterkünfte herunter (.pdf)

 Weblinks :
L'itinéraire arlésien du pèlerin 
www.chemin-arles-en-lr.com
www.chemins-compostelle.com
www.amis-st-jacques.org

Der Bischofssitz

Ab dem 4. Jahrhundert erbaute die christliche Gemeinde Arles nahe der Stadtmauern eine erste Kathedrale. Im 5. Jahrhundert errichtete sie dann in der Nähe des Forums eine neue Kathedrale welche dem Heiligen Stefan geweiht wurde und während eines längeren Zeitraums Sitz des Erzbistums der Gallier war. An gleicher Stelle wird dann im 12. Jahrhundert die Kirche Sankt-Trophime mit seinem Kloster erstellt. In nächster Umgebung findet man zahlreiche Kirchen und Klöster von welchen wohl das Bedeutendste, das Kloster Sankt-Césaire ist.. Weitere Infos

Die abtei von Montmajour

Vor den Toren der Stadt Arles befindet sich auf der
Strasse nach Fontvieille die Abtei von Montmajour. Sie umfasst zwei Klosterbauten welche vom 11. Jh. bis zum 18. Jh. erbaut worden sind und von 8 Jahrhunderten Klosterlebens im Herzen des provenzalischen Rhonegebietes zeugen.

Das Kloster, welches auf einer Insel inmitten von Sümpfen im Jahre 949 gegründet wurde, beherbergte zunächst eine Gemeinschaft von Benediktinern. Nach und nach erweitert und bereichert wurde es sehr schnell zu einem der meistbesuchten Wallfahrtsorte Europas, vor allem während der Sühnewallfahrt des Heiligen Kreuzes, 1030 eingeführt. Die zahlreichen Bauten des Komplexes, wie die Klostergebäude, der Kreuzgang, die Kapellen und der Turm, sind von sehr hohem architektonischem Interesse.

1791 wurde das Gebäude verkauft und als Steinbruch benutzt. Die zum Teil zerstörten Bauten wurden von der Stadt Arles gerettet, indem sie das Gelände 1838 aufkaufte. Nach ihrer Einstufung als Baudenkmal ab 1840 ist die Abtei während des 2. Kaiserreiches von Henri Révoil zum ersten Mal restauriert worden. Seit 1945 ist die Abtei Staatsbesitz.