Entdecken Spanische Stiere und Feria

Stierkampfschauspiele

 

Die verschiedenen Kategorien :

Der spanische Stierkampf (Corrida): Stierkampf zwischen einem Matador (Stiertöter) und 4 bis 6 Jahre alten Stieren.
Die Novillada mit Picadors: Stierkampf zwischen Novilleros (Novizen) mit Novillos (bis 3 Jahre alte Jungstiere) mit Picadors (Lanzenreitern).
Die Novilladas ohne Picadors: Stierkampf zwischen einem Novizen und Jungstieren, bei dem die Stiere (2-3 Jahre) nicht vom Lanzenreiter verletzt werden.
Der Stierkampf zu Pferde (Corrida de rejones) : Zu Pferde ausgetragener Stierkampf. Der Name kommt von Rejon (Lanze), mit welcher der Stierkämpfer (Rejonador) den Stier (jünger als 6 Jahre) tötet.
Die Becerradas: Stierkampf zwischen Amateuren oder Profis und zwischen 18 und 24 Monaten alten Becerros (Kälber).
Der Ablauf des Kampfes findet unter der Aufsicht eines Präsidenten statt, der die Aufgabe hat, die Beachtung der Regeln durchzusetzen. Nach dem Erschallen der Trompeten erfolgt der Einmarsch, bei dem alle Teilnehmer der Corrida präsentiert werden. Sobald der Stier aus dem Tor der Kampfstiere herausläuft, empfängt der Torero ihn mit der Kappe. Der Auftakt ermöglicht es dem Stierkämpfer, den Stier während der ersten Sekunden einzuschätzen.

Der Kampf besteht aus drei Tercios (Dritteln) :

Der Tercio de pique: Der Lanzenreiter reitet auf einem durch eine Polsterung geschützten Pferd in die Arena. Der Stier wird mit einer Lanze im Nackenbereich verletzt, um seine Angriffslust zu testen.
Der Tercio de banderilles: Die Banderillos oder auch Peones genannten Gehilfen des Toreros, versuchen drei Paare von Banderillas, mit bunten Bändern versehene Spiesse, in den Widerrist zu stechen. Wenn der Torero es wünscht, kann er dieses Drittel auch selbst ausführen.
Der Tercio de combat ou muleta: Der entscheidene Moment des Kampfes. In wenigen Minuten versucht der Matador seine Bewegungungen mit denen des Stieres abzugleichen und ihn zu dominieren, bevor er ihn tötet.