Entdecken Ausstellungen, Museen, Galerien

Die sammlung des Réattu-Museum

Ende des 15. Jahrhunderts von den Ordensrittern der Malteser am Rhoneufer errichtet, verdankt die ehemalige Komturei seine heutige Bestimmung Jacques Réattu (1760-1833), einheimischer Maler und Preisträger des Grossen Preises von Rom, welcher seinen Bürgerpalast, in sein Atelier und die Werkstatt seiner Träume verwandelte.

Seit 1868 zum Museum geworden beherbergt das Gebäude seine sämtlichenWerke sowie auch seine persönliche Sammlung, worunter sich ein aussergewöhnliches Porträt von Simon Vouet befindet. 

Seit dem Beginn der 60-ziger Jahre hat das Museum sich der Fotografie angenommen (4000 Werke heutzutage). Bereichert durch zahlreiche Schenkungen (Picasso mit 57 Zeichnungen und zwei Malereien, Alechinsky...) und der Skulptur sehr nahe stehend (Germaine Richier,Toni Grand ...), hat das Museum 2008 einen Hörraum entwickelt, welcher der Klangkunst gewidmet ist.
Als ein authentische Stätte des Zusammenfliessens verschiedener Kunstströme und auch Auftraggeber für Künstler, mit dem Verlangen nach Vermischung der verschiedenen Disziplinen, erneuert das Museum ständig seine Themenausstellungen und Accrochages, um Kunst mal etwas anderst zu entdecken. 

www.museereattu.arles.fr

Das Réattu-Museum... der Geist der Zeit 

Das Réattu-Museum, untergebracht in der ehemaligen Komturei des Malteserordens am Rhoneufer, präsentiert Gemäldesammlungen vom 17. bis 19. Jh, Orginalzeichnungen und Gemälde von Picasso, sowie gegenwärtige Kunst.
Heutzutage widmet sich das Museum vor allem zeitgenössischer Kunst im Rahmen von Sonderausstellungen (ungefähr 3 pro Jahr) , Neuzugängen und Dialogen mit der Kunst. 

Dort wo Rhone und Cardo (Nord/Süd Achse der römischen Stadt) sich kreuzen verdankt dieser Ort seine künstlerische Berufung dem einheimischen Maler Jaques Réattu, grosser Preiss von Rom 1790, welcher das Gebäude kaufte, um dort zu Leben und zu arbeiten.

Sein Traum war es gewesen Künstler zu beherbergen um mit ihnen die Intensität seiner Landschaften zu teilen, und das schon 60 Jahre vor Vincent Van Goghs Idee, ein "Atelier des Südens" zu gründen.

Dieser unerfüllte Traum vermachte dem Museum die Gebäude und das komplette Lebenswerk des Malers.

Das Réattu Museum: Ein Laboratorium im Dienste der künstlerischen Kreativität.

Heutzutage ermöglicht die Architektur des Gebäudes eine quer verlaufende Annäherung der Sammlungen und bildet damit den Leitfaden des Übergangs zwischen Kunst und täglichem Leben.

Sie inspiriert die Vermischung künstlerischen Disziplinen und gibt dem Museum die Funktion eines "Versuchslabors", in welchem der Künstler eine wesentliche Rolle spielt.

GESCHICHTLICHE DATEN DES MUSEUMS 

1868 Museumsgründung
1868 wird das Museum im Rahmen der Sammlungen und Werke von Jaques Réattu eröffnet. Nach Kriegsende wendet sich das Museum der Gegenwartskunst zu und stellt Zadkine, Richier aber vor allem Picasso aus.
1965: Erste Fotografiesammlung in einem Kunstmuseum.
1965 schlägt der Fotograf Lucien Clergue dem Konservator Jean-Maurice Rouquette die Kreation einer Fotografiesammlung vor; die Erste in einem französischem Museum der Bildenden Künste.
1971 Die Picasso Schenkung
Im Anschluss an seine zweite Ausstellung im Museum bestätigt Picasso seine Zuneigung zur Stadt in Form einer Schenkung von 57 seiner Zeichnungen, eine Art “Tagebuch“ des Malers.
1980 Erste Bestellung für eine Austellung im Kreuzgang “St-Trophime”.
Mit Toni Grand führt das Museum eine “Bestellungspolitik” ein, welche Bildhauer und Fotografen animiert , Kunstwerke im Einklang mit dem Kulturerbe der Stadt zu kreieren.